);

Hören

WEIL WIR ZUSAMMEN HÖREN, GEHÖREN WIR ZUSAMMEN.

Kann man Philosophie hören?

Zu seinen Mitmenschen, Kollegen, zu anderen Kulturen, Religionen oder sogar Zeiten bekommt man Zugang, wenn man sich auf ihre Geschichten einlässt. Denn Geschichten und Narrative bergen Einstellungen, Einsichten und Erfahrungen, an die man anknüpfen – und zu denen man sich verhalten kann.

Fiktionen werden nicht nur von der Literatur erzählt, sondern auch von Unternehmen, Institutionen, Organisationen. Nicht selten sind es die dynamischsten und einprägsamsten Fiktionen, Metaphern, Metonyme (Tempo für Taschentuch) und Narrative, die hier generiert werden.

Warum sind dem Menschen immaterielle Dinge wie Geschichten so wichtig? Warum verdoppelt er die Welt, indem er sie erzählt?

Wir müssen unser Leben führen – und diese Selbstverständigung treibt die Nachfrage nach seiner Interpretation notwendig hervor. In den Geschichten, die ich erzähle, führe ich das Leben als mein Leben vor.

Sprache ist an das Erzählen von Geschichten angepasst. Geschichten ermöglichen es uns, innere Zeitreisen zu unternehmen. Sprache ist nicht entstanden, um relevante technische Informationen zu übermitteln und beispielsweise jemandem zu erklären, wie man einen Speer herstellt, sondern um Geschichten über Freunde und über sich selbst zu erzählen

Ohne eine Geschichte oder ein Narrativ kann sich niemand zu dem, was man tut, in ein Verhältnis setzen – in kein bejahendes, zustimmendes, bewunderndes, kritisches oder ablehnendes Verhältnis. Egal, was der Mensch herstellt, erschafft, produziert – es kommt immer in Geschichten vor. Genauso wie er selbst.

Wir leben in Geschichten und sind so mit unserer Vergangenheit und Zukunft verbunden. Erst durch Geschichten bekommt unser Leben einen Sinn – und  empfinden wir uns als Persönlichkeit, als ein Wesen mit Vergangenheit und Zukunft.

Ein philosophisch geschulter Geist kann Ihnen eine Menge Geschichten erzählen – auch und gerade zu Geschichten selbst.

 

Philosophie als Schule des Geschichtenerzählens.

(Das griechische Wort σχολή – skholē – zielt auf Muße, das heisst: Emanzipation von der Herrschaft des Aktuellen und den Imperativen der eigenen Bedürfnisse.)

Reine Orientierung an der Rendite mündet in Tunnelblick und Schablonierung. Sie verengt dramatisch den Zeithorizont.

Tatsächlich geht es um so tiefgreifende Fragen wie Subjektivität, Identität und Weltbezug, um Fragen nach dem Erfahrungsraum zwischen Körper, Natur und Seele, auf die die Gegenwart nur selten eine angemessene Antwort gibt. Dass wir alle zu ein- und derselben Welt gehören, ist eine Geschichte, die wichtig ist erzählt zu werden, wenn es um Identität geht.

Es gibt keine Fiktion oder Nicht-Fiktion – es gibt nur das Erzählen.

E. L. Doctorow

 

Und was darf ich Ihnen erzählen?

 

  • Vorträge (mit / ohne filmischer Begleitung)
  • Seminare (mit / ohne filmische Begleitung)
  • Audio (Podcasts etc.)
  • Beratung (Hermès hat einen Hausphilosophen, andere  große Marken wie ChanelYves Saint LaurentLancôme lassen sich von Philosophen beraten, siehe etwa: NZZ vom 14. 8. 2015)
  • Einzelgespräche

Was ich für Sie tun kann   Sehen   Verstehen

 

Ihre Anfrage beantworte ich gerne

Vor- und Zuname (Pflichtfeld)

Ihre E-Mail-Adresse (Pflichtfeld)

Betreff

Ihre Nachricht