Das Jahr 1968 – mdr artour

 

Das Jahr 1968
Am 11. April 1968 schoss der junge Hilfsarbeiter Josef Bachmann vor dem SDS-Büro am West-Berliner Kurfürstendamm dreimal auf Rudi Dutschke. Er traf ihn zweimal in den Kopf, einmal in die linke Schulter. Dutschke überlebte nur knapp. artour nimmt diesen Termin zum Anlass und berichtet über das Jahr 1968. Im Interview: Zeitzeugin Gretchen Dutschke, die eben erst das Buch „1968: Worauf wir stolz sein dürfen“ veröffentlicht hat.
Wir fragen: Woher kommen die Feindbilder, woher die Vorbilder und welche Ziele hatten die Bürgerbewegungen der 70er und 80er Jahre, die mit den Themen Frieden, Frauen und Umwelt, daraus hervorgegangen sind?
Staatsbürger, die aktiv und eigenverantwortlich am öffentlichen Leben teilhaben können.

 

Das Jahr 1968

05. April 2018

Wenn #Geist aus der gleichen #Materie wie #Wolken und #Berge besteht, warum sollten Berge und Wolken und überhaupt Materie dann umgekehrt über keinen Geist verfügen?

Wenn Geist aus der gleichen Materie wie Wolken und Berge besteht, warum sollten Berge und Wolken und überhaupt Materie dann umgekehrt über keinen Geist verfügen?

An #Beton ist nicht der Beton selbst das #Problem, sondern die #Formbarkeit des #Materials, das keinen #Widerstand mehr bietet und erlaubt, daß der #Mensch seine #Vorstellungen rücksichtslos durchsetzen kann.

An Beton ist nicht der Beton selbst das Problem, sondern die Formbarkeit des Materials, das keinen Widerstand mehr bietet und erlaubt, daß der Mensch seine Vorstellungen rücksichtslos durchsetzen kann.

Vergleichende Anatomie. Eine Geschichte der Liebe

Thomas Palzer Roman, Vergleichende Anatomie. Matthes & Seitz Berlin.

„Du bist mir zu alt!“ Mit diesen unvermittelten Worten beendet die Lebensgefährtin Thomas Palzers eine langjährige, überwiegend glückliche Beziehung, an die er viele Erinnerungen an gemeinsam verbrachte Nächte, Reisen und Gespräche knüpft. Der Verlassene tritt daraufhin aus dem Bett und nackt vor den Spiegel, wagt einen schonungslosen Blick auf seinen Körper und beginnt über das Verhältnis von Sex und Alter zu reflektieren. Mit Anfang 60 fühlt er sich nicht alt, aber erkennt, dass sich etwas verändert hat, doch auch die Sexualiät? Was bedeutet überhaupt Sex im Alter, wenn das gesellschaftliche Bild von Sexualität mit jungen, schönen Körpern verknüpft ist? In seinem sehr persönlichen und zarten autobiografischen Essay geht Palzer diesen Fragen nach, versuchte eine neue Verortung der Sexualiät und eröffnet auf kluge und nachdenkliche Weise einem tabuisiertes Thema Möglichkeiten des offenen gesellschaftlichen Diskurses.

In Vergleichende Anatomie. Eine Geschichte der Liebe – wobei der Untertitel im doppelten Sinn (des Genitivs) gemeint ist – geht es um den Verlust, um Pornographie, Sex im Alter, Behälterlogik, Innenwelt und Außenwelt, um Intimität und darum, dass der Autor, der über all das schreibt, auch selbst von all dem betroffen ist. Ein Memoir und personal essay.

Besprechung von Sophie Stroux auf dem Literaturportal Bayern

Rezension in Weltexpresso

#Personalisierung des #Standards führt nicht zu #Individualität.

Personalisierung des Standards führt nicht zu Individualität.

Irgendetwas war schon, bevor noch die #Welt war. (#F.W.J.Schelling)

Irgendetwas war schon, bevor noch die Welt war. (F. W. J. Schelling)

#Geist ist #Transformation – #Übersetzung.

Geist ist Transformation – Übersetzung.

Die #Zeit ist der #Rahmen all dessen, was es gibt.

Die Zeit ist der Rahmen all dessen, was es gibt

Nur weil der #Mensch #verstehend (#vernünftig) ist, kann er #hören und #vernehmen.

Nur weil der Mensch verstehend (vernünftig) ist, kann er hören und vernehmen.

Man hat keinen #Zweck. (#ErnstJünger)

Man hat keinen Zweck. (Ernst Jünger)