Die Form des Essays

Thomas Palzer ist Schriftsteller und Essayist und unterrichtete 2018/19 Essay am Deutschen Literatur Institut, Leipzig Foto © Thomas Dashuber

Der Essay ist eine Form der Selbstbefragung. Er ordnet und strukturiert die Gedanken.

Er hilft, die Persönlichkeit zu entwickeln.

Der Essay stellt ein probates Mittel zur eigenen Orientierung dar.

Der Essay cruist. Alles, was ihm auf seinem Weg begegnet, kann aufgelesen werden.

Der Essay deutet das, was schon vorliegt, ohne es einfach nur hinzunehmen – d. h. er deutet es auf überraschende Weise.

Was sich erklärt, erklärt sich durch das Verhältnis der Worte zueinander.  Der Essay ist wesentlich Sprache.

Der Essay ist die Form der Gegenwart: offen, kristallin, fragmentarisch.

Inhalte werden nicht durch die Form, sondern als Form ausgedrückt. Dabei entscheidet der Gebrauch der Worte über den Gegenstand – und der Gegenstand, den man erwählt hat, über das, was innen und außen ist.

 

Ziel der Werkstatt ist die Erarbeitung eines eigenständigen Essays zu einem frei gewählten Thema. Die Texte sollen teilweise oder ganz im Seminar vorgestellt werden. Dabei steht den Teilnehmern offen, für welche Schreibweise sie sich entscheiden – narrativ, diskursiv oder personel

Bringen Sie Ihre Gedanken und Ideen auf ein Blatt Papier – und bringen Sie damit vor sich, was Sie beschäftigt.

Wenn sie den Gedanken vor Augen haben, können Sie ihn sehen – können das Konzept sehen, das Sie verfolgen, die Idee, die Sie in Bann nimmt, den Gedanken, der Sie umtreibt, das Problem, dessen Lösung Sie ersehnen.

Ich begleite Sie dabei. Ich begleite Sie auf dem Weg, der Sie zu Ihrem Gedanken führt. Zu seiner Logik, seiner Kohärenz, zu Prägnanz und Präzision.

Die Kunst des Essay besteht in dem unabschließbaren Versuch, das eigene Leben zu verstehen.

Gunnar Decker

Der Essay erkundet die geistige Welt, die sich zusammensetzt aus Vorstellungen, Empfindungen, Erlebnissen, aus Sprachen, Haltungen, Lektüren, aus Wünschen, Beziehungen und Träumen.

Diese Sphäre der geteilten Bedeutung, Kooperation und Anerkennung kann man nicht vererben oder materiell in Besitz nehmen.

Man kann nur den Sinn dafür wecken.

Voraussetzungen: Leidenschaft fürs Schreiben. Geeignet für Anfänger (mit Erfahrung im selbständigen Verfassen von Texten) sowie Fortgeschrittene.

Die Form des Essays

Thomas Palzer ist Schriftsteller und Essayist und unterrichtete 2018/19 Essay am Deutschen Literatur Institut, Leipzig Foto © Thomas Dashuber

Der Essay ist eine Form der Selbstbefragung. Er ordnet und strukturiert die Gedanken.

Er hilft, die Persönlichkeit zu entwickeln.

Der Essay stellt ein probates Mittel zur eigenen Orientierung dar.

Der Essay cruist. Alles, was ihm auf seinem Weg begegnet, kann aufgelesen werden.

Der Essay deutet das, was schon vorliegt, ohne es einfach nur hinzunehmen – d. h. er deutet es auf überraschende Weise.

Was sich erklärt, erklärt sich durch das Verhältnis der Worte zueinander.  Der Essay ist wesentlich Sprache.

Der Essay ist die Form der Gegenwart: offen, kristallin, fragmentarisch.

Inhalte werden nicht durch die Form, sondern als Form ausgedrückt. Dabei entscheidet der Gebrauch der Worte über den Gegenstand – und der Gegenstand, den man erwählt hat, über das, was innen und außen ist.

 

Ziel der Werkstatt ist die Erarbeitung eines eigenständigen Essays zu einem frei gewählten Thema. Die Texte sollen teilweise oder ganz im Seminar vorgestellt werden. Dabei steht den Teilnehmern offen, für welche Schreibweise sie sich entscheiden – narrativ, diskursiv oder personel

Bringen Sie Ihre Gedanken und Ideen auf ein Blatt Papier – und bringen Sie damit vor sich, was Sie beschäftigt.

Wenn sie den Gedanken vor Augen haben, können Sie ihn sehen – können das Konzept sehen, das Sie verfolgen, die Idee, die Sie in Bann nimmt, den Gedanken, der Sie umtreibt, das Problem, dessen Lösung Sie ersehnen.

Ich begleite Sie dabei. Ich begleite Sie auf dem Weg, der Sie zu Ihrem Gedanken führt. Zu seiner Logik, seiner Kohärenz, zu Prägnanz und Präzision.

Die Kunst des Essay besteht in dem unabschließbaren Versuch, das eigene Leben zu verstehen.

Gunnar Decker

Der Essay erkundet die geistige Welt, die sich zusammensetzt aus Vorstellungen, Empfindungen, Erlebnissen, aus Sprachen, Haltungen, Lektüren, aus Wünschen, Beziehungen und Träumen.

Diese Sphäre der geteilten Bedeutung, Kooperation und Anerkennung kann man nicht vererben oder materiell in Besitz nehmen.

Man kann nur den Sinn dafür wecken.

Voraussetzungen: Leidenschaft fürs Schreiben. Geeignet für Anfänger (mit Erfahrung im selbständigen Verfassen von Texten) sowie Fortgeschrittene.

Die Form des Essays

Thomas Palzer ist Schriftsteller und Essayist und unterrichtete 2018/19 Essay am Deutschen Literatur Institut, Leipzig Foto © Thomas Dashuber

Der Essay ist eine Form der Selbstbefragung. Er ordnet und strukturiert die Gedanken.

Er hilft, die Persönlichkeit zu entwickeln.

Der Essay stellt ein probates Mittel zur eigenen Orientierung dar.

Der Essay cruist. Alles, was ihm auf seinem Weg begegnet, kann aufgelesen werden.

Der Essay deutet das, was schon vorliegt, ohne es einfach nur hinzunehmen – d. h. er deutet es auf überraschende Weise.

Was sich erklärt, erklärt sich durch das Verhältnis der Worte zueinander.  Der Essay ist wesentlich Sprache.

Der Essay ist die Form der Gegenwart: offen, kristallin, fragmentarisch.

Inhalte werden nicht durch die Form, sondern als Form ausgedrückt. Dabei entscheidet der Gebrauch der Worte über den Gegenstand – und der Gegenstand, den man erwählt hat, über das, was innen und außen ist.

 

Ziel der Werkstatt ist die Erarbeitung eines eigenständigen Essays zu einem frei gewählten Thema. Die Texte sollen teilweise oder ganz im Seminar vorgestellt werden. Dabei steht den Teilnehmern offen, für welche Schreibweise sie sich entscheiden – narrativ, diskursiv oder personel

Bringen Sie Ihre Gedanken und Ideen auf ein Blatt Papier – und bringen Sie damit vor sich, was Sie beschäftigt.

Wenn sie den Gedanken vor Augen haben, können Sie ihn sehen – können das Konzept sehen, das Sie verfolgen, die Idee, die Sie in Bann nimmt, den Gedanken, der Sie umtreibt, das Problem, dessen Lösung Sie ersehnen.

Ich begleite Sie dabei. Ich begleite Sie auf dem Weg, der Sie zu Ihrem Gedanken führt. Zu seiner Logik, seiner Kohärenz, zu Prägnanz und Präzision.

Die Kunst des Essay besteht in dem unabschließbaren Versuch, das eigene Leben zu verstehen.

Gunnar Decker

Der Essay erkundet die geistige Welt, die sich zusammensetzt aus Vorstellungen, Empfindungen, Erlebnissen, aus Sprachen, Haltungen, Lektüren, aus Wünschen, Beziehungen und Träumen.

Diese Sphäre der geteilten Bedeutung, Kooperation und Anerkennung kann man nicht vererben oder materiell in Besitz nehmen.

Man kann nur den Sinn dafür wecken.

Voraussetzungen: Leidenschaft fürs Schreiben. Geeignet für Anfänger (mit Erfahrung im selbständigen Verfassen von Texten) sowie Fortgeschrittene.

Die Form des Essays

Thomas Palzer ist Schriftsteller und Essayist und unterrichtete 2018/19 Essay am Deutschen Literatur Institut, Leipzig Foto © Thomas Dashuber

Der Essay ist eine Form der Selbstbefragung. Er ordnet und strukturiert die Gedanken.

Er hilft, die Persönlichkeit zu entwickeln.

Der Essay stellt ein probates Mittel zur eigenen Orientierung dar.

Der Essay cruist. Alles, was ihm auf seinem Weg begegnet, kann aufgelesen werden.

Der Essay deutet das, was schon vorliegt, ohne es einfach nur hinzunehmen – d. h. er deutet es auf überraschende Weise.

Was sich erklärt, erklärt sich durch das Verhältnis der Worte zueinander.  Der Essay ist wesentlich Sprache.

Der Essay ist die Form der Gegenwart: offen, kristallin, fragmentarisch.

Inhalte werden nicht durch die Form, sondern als Form ausgedrückt. Dabei entscheidet der Gebrauch der Worte über den Gegenstand – und der Gegenstand, den man erwählt hat, über das, was innen und außen ist.

 

Ziel der Werkstatt ist die Erarbeitung eines eigenständigen Essays zu einem frei gewählten Thema. Die Texte sollen teilweise oder ganz im Seminar vorgestellt werden. Dabei steht den Teilnehmern offen, für welche Schreibweise sie sich entscheiden – narrativ, diskursiv oder personel

Bringen Sie Ihre Gedanken und Ideen auf ein Blatt Papier – und bringen Sie damit vor sich, was Sie beschäftigt.

Wenn sie den Gedanken vor Augen haben, können Sie ihn sehen – können das Konzept sehen, das Sie verfolgen, die Idee, die Sie in Bann nimmt, den Gedanken, der Sie umtreibt, das Problem, dessen Lösung Sie ersehnen.

Ich begleite Sie dabei. Ich begleite Sie auf dem Weg, der Sie zu Ihrem Gedanken führt. Zu seiner Logik, seiner Kohärenz, zu Prägnanz und Präzision.

Die Kunst des Essay besteht in dem unabschließbaren Versuch, das eigene Leben zu verstehen.

Gunnar Decker

Der Essay erkundet die geistige Welt, die sich zusammensetzt aus Vorstellungen, Empfindungen, Erlebnissen, aus Sprachen, Haltungen, Lektüren, aus Wünschen, Beziehungen und Träumen.

Diese Sphäre der geteilten Bedeutung, Kooperation und Anerkennung kann man nicht vererben oder materiell in Besitz nehmen.

Man kann nur den Sinn dafür wecken.

Voraussetzungen: Leidenschaft fürs Schreiben. Geeignet für Anfänger (mit Erfahrung im selbständigen Verfassen von Texten) sowie Fortgeschrittene.

Die Form des Essays

Thomas Palzer ist Schriftsteller und Essayist und unterrichtete 2018/19 Essay am Deutschen Literatur Institut, Leipzig Foto © Thomas Dashuber

Der Essay ist eine Form der Selbstbefragung. Er ordnet und strukturiert die Gedanken.

Er hilft, die Persönlichkeit zu entwickeln.

Der Essay stellt ein probates Mittel zur eigenen Orientierung dar.

Der Essay cruist. Alles, was ihm auf seinem Weg begegnet, kann aufgelesen werden.

Der Essay deutet das, was schon vorliegt, ohne es einfach nur hinzunehmen – d. h. er deutet es auf überraschende Weise.

Was sich erklärt, erklärt sich durch das Verhältnis der Worte zueinander.  Der Essay ist wesentlich Sprache.

Der Essay ist die Form der Gegenwart: offen, kristallin, fragmentarisch.

Inhalte werden nicht durch die Form, sondern als Form ausgedrückt. Dabei entscheidet der Gebrauch der Worte über den Gegenstand – und der Gegenstand, den man erwählt hat, über das, was innen und außen ist.

 

Ziel der Werkstatt ist die Erarbeitung eines eigenständigen Essays zu einem frei gewählten Thema. Die Texte sollen teilweise oder ganz im Seminar vorgestellt werden. Dabei steht den Teilnehmern offen, für welche Schreibweise sie sich entscheiden – narrativ, diskursiv oder personel

Bringen Sie Ihre Gedanken und Ideen auf ein Blatt Papier – und bringen Sie damit vor sich, was Sie beschäftigt.

Wenn sie den Gedanken vor Augen haben, können Sie ihn sehen – können das Konzept sehen, das Sie verfolgen, die Idee, die Sie in Bann nimmt, den Gedanken, der Sie umtreibt, das Problem, dessen Lösung Sie ersehnen.

Ich begleite Sie dabei. Ich begleite Sie auf dem Weg, der Sie zu Ihrem Gedanken führt. Zu seiner Logik, seiner Kohärenz, zu Prägnanz und Präzision.

Die Kunst des Essay besteht in dem unabschließbaren Versuch, das eigene Leben zu verstehen.

Gunnar Decker

Der Essay erkundet die geistige Welt, die sich zusammensetzt aus Vorstellungen, Empfindungen, Erlebnissen, aus Sprachen, Haltungen, Lektüren, aus Wünschen, Beziehungen und Träumen.

Diese Sphäre der geteilten Bedeutung, Kooperation und Anerkennung kann man nicht vererben oder materiell in Besitz nehmen.

Man kann nur den Sinn dafür wecken.

Voraussetzungen: Leidenschaft fürs Schreiben. Geeignet für Anfänger (mit Erfahrung im selbständigen Verfassen von Texten) sowie Fortgeschrittene.

Die Form des Essays

Thomas Palzer ist Schriftsteller und Essayist und unterrichtete 2018/19 Essay am Deutschen Literatur Institut, Leipzig Foto © Thomas Dashuber

28. September, 2019 von 10:00 bis 13:00

Thomas Palzer ist Schriftsteller und Essayist und unterrichtete 2018/19 Essay am Deutschen Literatur Institut, Leipzig Foto © Thomas Dashuber

Der Essay ist eine Form der Selbstbefragung. Er ordnet und strukturiert die Gedanken.

Er hilft, die Persönlichkeit zu entwickeln.

Der Essay stellt ein probates Mittel zur eigenen Orientierung dar.

Der Essay cruist. Alles, was ihm auf seinem Weg begegnet, kann aufgelesen werden. Der Essay deutet das, was schon vorliegt, ohne es einfach nur hinzunehmen – d. h. er deutet es auf überraschende Weise. Was sich erklärt, erklärt sich durch das Verhältnis der Worte zueinander.  Der Essay ist wesentlich Sprache. Der Essay ist die Form der Gegenwart: offen, kristallin, fragmentarisch. Inhalte werden nicht durch die Form, sondern als Form ausgedrückt. Dabei entscheidet der Gebrauch der Worte über den Gegenstand – und der Gegenstand, den man erwählt hat, über das, was innen und außen ist. Bringen Sie Ihre Gedanken und Ideen auf ein Blatt Papier – und bringen Sie damit vor sich, was Sie beschäftigt. Wenn sie den Gedanken vor Augen haben, können Sie ihn sehen – können das Konzept sehen, das Sie verfolgen, die Idee, die Sie in Bann nimmt, den Gedanken, der Sie umtreibt, das Problem, dessen Lösung Sie ersehnen. Ich begleite Sie dabei. Ich begleite Sie auf dem Weg, der Sie zu Ihrem Gedanken führt. Zu seiner Logik, seiner Kohärenz, zu Prägnanz und Präzision.
Die Kunst des Essay besteht in dem unabschließbaren Versuch, das eigene Leben zu verstehen. Gunnar Decker
Der Essay erkundet die geistige Welt, die sich zusammensetzt aus Vorstellungen, Empfindungen, Erlebnissen, aus Sprachen, Haltungen, Lektüren, aus Wünschen, Beziehungen und Träumen. Diese Sphäre der geteilten Bedeutung, Kooperation und Anerkennung kann man nicht vererben oder materiell in Besitz nehmen. Man kann nur den Sinn dafür wecken. Voraussetzungen: Leidenschaft fürs Schreiben. Geeignet für Anfänger (mit Erfahrung im selbständigen Verfassen von Texten) sowie Fortgeschrittene.

Details

Datum:
September 28
Zeit:
10:00 bis 13:00
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
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Leipzig

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Die Form des Essays

Thomas Palzer ist Schriftsteller und Essayist und unterrichtete 2018/19 Essay am Deutschen Literatur Institut, Leipzig Foto © Thomas Dashuber

Der Essay ist eine Form der Selbstbefragung. Er ordnet und strukturiert die Gedanken.

Er hilft, die Persönlichkeit zu entwickeln.

Der Essay stellt ein probates Mittel zur eigenen Orientierung dar.

Der Essay cruist. Alles, was ihm auf seinem Weg begegnet, kann aufgelesen werden.

Der Essay deutet das, was schon vorliegt, ohne es einfach nur hinzunehmen – d. h. er deutet es auf überraschende Weise.

Was sich erklärt, erklärt sich durch das Verhältnis der Worte zueinander.  Der Essay ist wesentlich Sprache.

Der Essay ist die Form der Gegenwart: offen, kristallin, fragmentarisch.

Inhalte werden nicht durch die Form, sondern als Form ausgedrückt. Dabei entscheidet der Gebrauch der Worte über den Gegenstand – und der Gegenstand, den man erwählt hat, über das, was innen und außen ist.

Bringen Sie Ihre Gedanken und Ideen auf ein Blatt Papier – und bringen Sie damit vor sich, was Sie beschäftigt.

Wenn sie den Gedanken vor Augen haben, können Sie ihn sehen – können das Konzept sehen, das Sie verfolgen, die Idee, die Sie in Bann nimmt, den Gedanken, der Sie umtreibt, das Problem, dessen Lösung Sie ersehnen.

Ich begleite Sie dabei. Ich begleite Sie auf dem Weg, der Sie zu Ihrem Gedanken führt. Zu seiner Logik, seiner Kohärenz, zu Prägnanz und Präzision.

Die Kunst des Essay besteht in dem unabschließbaren Versuch, das eigene Leben zu verstehen.

Gunnar Decker

Der Essay erkundet die geistige Welt, die sich zusammensetzt aus Vorstellungen, Empfindungen, Erlebnissen, aus Sprachen, Haltungen, Lektüren, aus Wünschen, Beziehungen und Träumen.

Diese Sphäre der geteilten Bedeutung, Kooperation und Anerkennung kann man nicht vererben oder materiell in Besitz nehmen.

Man kann nur den Sinn dafür wecken.

Voraussetzungen: Leidenschaft fürs Schreiben. Geeignet für Anfänger (mit Erfahrung im selbständigen Verfassen von Texten) sowie Fortgeschrittene.

Deutsches Literaturinstitut Leipzig: Die Form des Essays

Ab WS 2018 / 19 jeden Dienstag zwischen 18-20 Uhr im Literaturinstitut Leipzig:
https://www.deutsches-literaturinstitut.de/aktuell.html

Thomas Palzer B235-06*
Essayistik, Literaturkritik
Die Form des Essays

Der Essay cruist. Alles, was ihm auf seinem Weg begegnet, kann aufgelesen werden. Der Essay folgt nicht dem Beispiel der Naturwissenschaften, die meinen, alles müsse eindeutig sein und immer von irgendwoher herleitbar. Ein Essay ist nicht der Logik unterworfen. Was sich erklärt, erklärt sich durch das Verhältnis der Worte zueinander.
Der Essay ist eine Geste, insofern die Geste eine Form ist, in der sich Geist und Materie miteinander verbinden, Gedanken mit Sätzen. Was innen liegt – das Subjektive – muss nach außen übersetzt werden, ins Objektive, ein dialektischer Prozess. Inhalte werden nicht durch die Form, sondern als Form ausgedrückt. Dabei entscheidet der Gebrauch der Wörter über den Gegenstand – und der Gegenstand, den man er- wählt hat, über das, was innen und außen ist.