Leibniz-Preis 2018: Alessandra Buonanno – ARD-alpha Campus Magazin

 

Es war ein Lebenstraum von Alessandra Buonanno, der dieses Jahr in Erfüllung ging. 15 Jahre lang hat sie an der Modellierung von Gravitationswellen gearbeitet. Nun haben ihre Modelle den Nachweis erbracht: Einstein hat recht behalten.

Mit dem direkten Nachweis von Gravitationswellen, die bei der Kollision zweier schwarzer Löcher entstanden waren, gelang 2015 ein spektakulärer Nachweis der Gültigkeit der Allgemeinen Relativitätstheorie. Ein wesentlicher Baustein für diesen Erfolg waren die von der Direktorin am Max Planck-Institut für Gravitationsphysik, Alessandra Buonanno, entwickelten theoretischen Modelle, die es erlauben, die Signale der Gravitationswellen zu identifizieren und zu interpretieren.

Bereits als Postdoktorandin entwickelte Buonanno zusammen mit Thibault Damour den sogenannten EOB-(Effective One-Body-)Formalismus, eine extrem effiziente Methode, um die Bewegung binärer Systeme und ihre Emission von Gravitationswellen zu beschreiben. Buonanno entwickelte diesen Ansatz weiter, um auch Verschmelzungen von Neutronensternen erfassen zu können. Diese hoch verdichteten, massereichen Sterne werden vor der Verschmelzung deformiert, was Rückschlüsse auf ihre innere Struktur ermöglicht.

Mathematik ist die Sprache der Physik. Und wie mit jeder Sprache lassen sich über mathematische Operationen neue Wege finden. Alessandra Buonanno hat einen Weg gefunden, um aus dem Rauschen des Alls Gravitationswellen herauszufiltern.

Wie aber passen Mathematik und Welt zusammen?

Die Physik ist eine Karte. Sie bleibt auf die Wahrnehmung von Strichen und Maßstäben angewiesen.

Die Physik ist eine Karte. Sie bleibt auf die Wahrnehmung von Strichen und Maßstäben angewiesen.

#Bedeutungen haben #physische #Dimensionen.

Bedeutungen haben physische Dimensionen.

Der #Nabel ist das #Mysterium, wo #Physik in #Metaphysik umschlägt.

Der Nabel ist das Mysterium, wo Physik in Metaphysik umschlägt.

Was uns die #Physik als „#Welt“ anbietet, ist nicht #mondän genug, um eine zu sein.

Was uns die Physik als „Welt“ anbietet, ist nicht mondän genug, um eine zu sein.

#Leben ist eine letzte, in sich ruhende #Wirklichkeit, die sich nicht auf #chemische oder #physikalische #Prozesse #reduzieren lässt.

Leben ist eine letzte, in sich ruhende Wirklichkeit, die sich nicht auf chemische oder physikalische Prozesse reduzieren lässt.

Wie kommt es, dass nur dem #Raum #Qualitäten zugesprochen werden – der #Zeit aber nicht?

Wie kommt es, dass nur dem Raum Qualitäten zugesprochen werden – der Zeit aber nicht?

An den #Funktionen studieren wir die #Folgen: #Nichts ist aus sich #selbst – #alles ist #Folge.

An den #Funktionen studieren wir die #Folgen: Nichts ist aus sich selbst – alles ist Folge.

Die #Physik hält nur das für #wirklich, was so #klein ist, dass man es nicht #sehen kann.

Die #Physik hält nur das für #wirklich, was so #klein ist, dass man es nicht #sehen kann.

Empfehlen Sie mich weiter (DSGVO konform).

11. Dezember, 2015

Anders als die #Physik beruht das #Gebet nicht auf #Hebelwirkung bzw. #Kausalität. Es “wirkt” nicht.

Anders als die Physik beruht das Gebet nicht auf Hebelwirkung bzw. Kausalität. Es “wirkt” nicht.